BEN`S BLOG
Hier erfährt ihr was bei mir so abgeht, was mich bewegt und was ich so Neues, Interessantes, Lustiges oder Kurioses aufgeschnappt oder im World Wide Web gefunden.
Viel Spass beim Lesen.
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| ... und mittlerweile bin ich schon drei Wochen fern von meiner früheren Heimat, also hier in der Karibik, wo ich mein neues zu Hause gefunden habe. Nein, ich bereue meinen Schritt bislang noch nicht, obwohl auch manchmal nicht alles so Rund läuft, wie man es gerne hat, aber ich geniesse die Zeit hier. Wenn ich mir vorstelle, dass die Leute in Europa zur Zeit vielleicht sogar am Frieren sind und ich hier jeden Tag mit kurzen Hosen und Tshirt herumlaufen darf, ja manchmal sogar schwitze, vor Hitze. Doch natürlich wo es Sonne hat, da hatte es auch Schatten. Wie zum Beispiel die lieben Moskitos, welche einen einfach nicht in Ruhe lassen wollen. Im Weiteren vergeht die Zeit komischerweise hier auch so schnell, obwohl man alles gelassener und gemächlicher angeht. Genau so verlaufen die Verhandlungen mit der Hotel Übernahme und es ist auch noch nicht sicher ob ich im 2010 dann wirklich auch Hotelmanager bin bzw. sein werde. Aber ja wir werden sehen und drückt mir einfach einmal die Daumen dafür. Auch möchte ich mich bei Allen bedanken, welche mich in der fernen Schweiz nicht ganz vergessen haben und mir auch Wünsche zugestellt haben. Natürlich wünsche ich auch auf diesem Weg nochmals allen einen ganz tollen Rutsch ins 2010. Es würde mich freuen den einen oder anderen einmal hier in der Karibik zu treffen und ihnen meine neue Wahlheimat zu zeigen, damit ihr mit eigenen Augen sehen könnt, wie schön es hier ist. Mehr von mir, wenn nicht in diesem, dann im nächsten Jahr. |
Schon eine Woche bin ich hier und jetzt bei einem kühlen Bier. Letzten Freitag Nachmittag kam ich mit meinen sieben Sachen (6 grosse und ein kleiner Koffer) samt Österreichischem Kofferträger (Danke Helmut) und Begleitung und natürlich meiner Freundin in Sosua in meiner zukünftigen Residenz an. Nun ja im Moment wohne ich noch in einem Hotelappartement, doch mein Haus werde ich demnächst beziehen. Dann bin ich dann endlich froh, wenn ich alle meine meine Sachen aus den Koffer an den richtigen Platz verstauen kann und meine Schweizer Festnetznummer auf schalten. Das Internet heute bestellt und ADSL Modem bereits im Haus. In ein zwei Tagen sollte mein eigenes Internet aufgeschaltet sein. Eine schnelle 3 Mbit Internetlinie kostet in diesem Land eine Menge Geld, also so um die 120 Franken, doch den Luxus möchte ich mir und auch meinen Hotelgäste schon gönnen, da ich ja auch mein Telefon und einige andere Sache darüber laufen. Ich muss dann nur schauen, dass das Internet auch tatsächlich die Geschwindigkeit bringt. Die Gespräche mit dem Hotelbesitzer sind bislang gut verlaufen und jetzt kommt schwerere Teil, die Übernahmegespräche und Verträge mit meinem Vorgänger. Natürlich auch die Investition und so weiter wo ich bezahlen muss darf oder muss. Das Wetter hier soweit bestens nur am Morgen zwischendurch einmal etwas Regen. Auch die Moskitos habe mich schon richtig lieb gewonnen und mit einigen nicht so zärtlichen Küssen bedient. Doch wir haben ihnen etwas den garaus gemacht und es hat gebessert. Habe auch schon einige neue Leute kennen gelernt und die Zeit vergeht auch mit wenigen tun, sehr schnell, aber viel tun sollte man hier auch nicht, denn man kommt zu schnell ins Schwitzen und dass will man ja nicht. Mehr demnächst wieder auf meiner Seite. |
Gestern Dienstag morgen um 0830 Uhr hiess es Abschied nehmen von meinen Eltern und von Gossau. Pünktlich stand mein Flughafen Transport bestückt mit zwei Schweizer Fahnen bereit und mit Sack und Pack ging es los Richtung Flughafen (Danke Stephan). Meine Sorgen waren etwas, ob einer meiner 4 grossen Koffer wohl noch Übergewicht hatte. Angekommen im Check In beim Iberia Schalter machte ich ein Probewaagen und es sah nicht schlecht aus. Im Gegenteil es hätte sogar noch ein klein wenig mehr rein gepasst. Das Problem war nicht der Platz sondern das Gewicht. Also die 4 Koffer eingecheckt und was hörte ich da von der Schalterdame, Upgrade von Madrid nach Santo Domingo und mein Sitzplatz war 1 J. Hey weiter vorne im Flieger wäre nur noch das Cockpit gewesen. Wow ich war Glücklich über alles und nach einem Kaffee mit meinem Fahrer Stephan ging es Richtung Gate. Mit cirka 20 Minuten Verspätung hob der Flieger mit Richtung Madrid ab. Doch ich machte mir schon wieder etwas Sorgen, da ich dort eigentlich nur 1 Stunde Zeit für den Umstieg habe und es jetzt nur noch 40 Minuten bleiben. Werde ich und alle vier Koffer den Umstieg problemlos schaffen. Nach der Landung gab ich Gas und fand das Richtige Gate, wo das Boarding für den Flug in die DomRep bereits im Gange war. Natürlich mit meinem Business Ticket (Firstclass gab es in dem Flieger nicht) kam ich in den Genuss vom schnellen Einstieg. Ja und drin war ich im Flieger und meine 4 Koffer??? Wieder mit circa 20 Minuten Verspätung starteten wir Richtung Karibik. Natürlich war der Service in dieser Klasse super und das Essen vorzüglich. Gut ich bin ja nicht das Erste Mal in dieser Klasse geflogen, doch ich genoss es. Mit einem kurzen Nickerchen ging die 8 stündige Reise wie im Flug vorüber und wir setzten nach 1900 Uhr Lokalzeit in Santo Domingo auf. Draussen regnete es und so wie ich später erfuhr schon seit zwei Tagen. Die Emigration hatte ich schnell durch als halber Dominikaner und so machte ich mich auf den Weg zum Gepäckförderband. Nach längerer Zeit startete das Förderband und es brauchte nicht lange bis Koffer Nummer 1 kam und so ging es weiter 2, 3 und auch 4. Hey super alle da, na wenn das kein gutes Omen für meinen Neustart ist. Doch so vier Koffer plus mein Laptop und Handgepäck Trolley zu transportieren war nicht so einfach. Mit soviel Gepäck viel ich natürlich auch dem Zoll auf. Dieser wollte mal das Gepäck etwas genauer unter die Lupe nehmen. Also ersten Koffer auf seinen Tisch und ich verwickelte den Beamten in ein Gespräch über meinen Neustart und das Hotel. Mit dem Versprechen ihn einmal günstig im Hotel zu beherbergen liess er mich weiter ziehen. Ja und draussen war ich in meiner neuen Heimat, wo bereits meine Freundin auf mich wartete. Zu ihrer bzw. unser Überraschung ergab es sich, dass ihr Vater in genau gleicher Maschine sass und sie auch ihn zufälligerweise am Flughafen erblicken konnte. Vollgeladen im Taxi fuhren wir zum Hotel im Zentrum von Santo Domingo. Heute morgen früh war bereits Behördengang angesagt und ich besuchte die Botschaft um mich anzumelden. Somit habe ich die ersten Hürden hinter mehr und ich kann etwas aufatmen. Am Freitag werde ich meine Weiterreise nach Sosua, mein Ziel antreten. Wo es dann weitere kleinere und grössere Probleme zu lösen gibt. Wies weitergeht erfährt ihr natürlich hier. |
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